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13. August 2025

Apple erfindet das Interface neu – das hat es mit dem “Liquid Glass” auf sich
Apple stellt “Liquid Glass” als neues Designkonzept vor
Am gestrigen Pfingstmontag hat Apple bei der WWDC in Cupertino das umfangreichste Software Update seit fast einem Jahrzehnt präsentiert.
Es wird in allen Betriebssystemen genutzt – also iOS 26, iPadOS 26, macOS Tahoe 26, watchOS 26 und tvOS 26. Liquid Glass verbindet die optischen Eigenschaften von echtem Glas mit einer gewissen Fluidität; das heißt, das Interface wirkt lichtdurchlässig, reflektierend und verändert sich je nach Kontext und Umgebung.

Wie wirkt sich Liquid Glass auf das Benutzererlebnis aus?
Durch die Transparenz und die Glas-Optik werden viele Interface-Elemente in den Vordergrund gehoben, ohne aufdringlich zu wirken. Knöpfe, Menüs, Leisten und Widgets werden oft über mehreren Ebenen dargestellt, wodurch ein Tiefeneindruck entsteht und somit das Flat-Design weichen muss. Das sorgt dafür, dass UI-Komponenten stärker mit
ihrem Hintergrund interagieren.
Stärken und mögliche Schwächen
Zu den Stärken gehört sicher die Ästhetik: Liquid Glass sieht modern und hochwertig aus. Die Effekte von Lichtbrechung und Reflexion bringen visuelle Tiefe, die bisher oft nur in spezialisierten Anwendungen vorkam. Dadurch wirkt das System lebendiger; man hat das Gefühl, Technologie sei nicht starr, sondern dynamisch und anpassbar.
Auf der anderen Seite gibt es Kritik: Manche Nutzer berichten, dass durch die Transparenz und die komplexen Glas-Effekte die Lesbarkeit leide, besonders bei kontrastarmen Hintergründen oder in dunklen Umgebungen. Übersicht und Klarheit sind wichtige Bestandteile guter Usability, und dort kann Liquid Glass je nach Anwendung ins Wanken geraten.
Außerdem wird diskutiert, wieviel Rechenleistung nötig ist für diese Effekte, und ob ältere Geräte damit beeinträchtigt werden. Je komplexer visuelle Effekte sind, desto höher sind Anforderungen an Grafikleistung und Energieverbrauch. Apple scheint dies im Blick zu haben, aber wie sich das in der Praxis bei älteren oder weniger leistungsstarken Geräten auswirkt, ist noch nicht vollständig klar.
Apples Mobilgeräte und Laptops wachsen nun immer mehr zusammen
iOS 26, visionOS und Co.
Mit der Einführung von Liquid Glass hat Apple seine gesamte Software-Palette neu ausgerichtet und die Designsprache plattformübergreifend vereinheitlicht. Das betrifft nicht nur iOS 26, sondern auch iPadOS 26, macOS 26 (Tahoe), watchOS 26, tvOS 26 und sogar visionOS 26 für die Apple Vision Pro – alle Systeme teilen nun die gleiche glasige, transluzente Oberfläche, die Inhalte stärker in den Mittelpunkt rückt und die bekannte Apple-Ästhetik weiterentwickelt.
Wann kann man das Update abrufen?
Apple hat die finalen Versionen seiner neuen Betriebssysteme mit dem Liquid-Glass-Design am 15. September 2025 veröffentlicht. Das bedeutet: iOS 26 steht seit diesem Datum allen kompatiblen Geräten als reguläres Update zur Verfügung. Zuvor gab es mehrere Beta-Phasen.

Fazit zu Apples WWDC25
Die WWDC 2025 markiert einen der bedeutendsten Software-Meilensteine in Apples jüngerer Geschichte. Mit dem Liquid-Glass-Design hat das Unternehmen nicht nur ein neues visuelles Konzept vorgestellt, sondern eine einheitliche Benutzererfahrung über nahezu alle Plattformen hinweg etabliert. Die neuen Betriebssystemversionen bringen neben ästhetischen Neuerungen auch funktionale Verbesserungen – von System-Updates in Apps über Personalisierungsmöglichkeiten bis hin zu KI-gestützten Funktionen.